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Geschichte des Tischtennissports

Die Geschichte des Tischtennissports

 

Über die Entstehung des Tischtennissports herrschen verschiedene Theorien, wirklich belegt scheint der Ursprung aber nicht zu sein. Tischtennis wird jedenfalls schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gespielt und war ursprünglich wohl in Indien entwickelt worden, von wo aus es sich schnell nach England verbreitete. Es war eine Freiluftsportart, die vorwiegend von der High Society gespielt wurde. Dem berühmt-berüchtigten Regenwetter war es geschuldet, dass man das Spiel im Laufe der Zeit in die Wohnräume verlegte, wo normale Esstische als Platten dienten. Das Netz wurde kurzerhand durch eine zwischen zwei Flaschen gespannte Schnur ersetzt und als Schläger nutzte man alle möglichen Gegenstände – von Büchern über Zigarettenschachteln bis hin zu Bratpfannen. Somit wurde „Rasen-Tennis“ zu „Raum-Tennis“.

Dem englischen Ingenieur James Gibb ist die Einführung des Zelluloidballs zu verdanken, der den vorherigen flanellüberzogenen Gummiball ablöste. Gibb hatte den Ball von einer Reise in die USA mitgebracht – ein Meilenstein der Tischtennisgeschichte.

Das Geräusch des Balls beim Spielen inspirierte den Begriff „Ping-Pong“, welcher die Bezeichnung „Raum-Tennis“ mehr und mehr verdrängte. Ping-Pong war nunmehr als gesellschaftliches Unterhaltungsspiel etabliert.

Im Vergleich zu unserem heutigen Tischtennisspiel fehlte aber noch ein elementarer Bestandteil – die Gummibeläge. Der englische Spieler E. C. Goode erfand sie, als er kleine Gummimatten, auf denen man sonst Wechselgeld ausgehändigt bekam, auf seinen Schläger klebte.

Die führenden europäischen TT-Nationen waren zu dieser Zeit Ungarn und das vormalige Jugoslawien. Ab 1953 übernahmen die japanischen Spieler die Führung. Sie entwickelten den Penholder-Griff und beklebten den Schläger mit dicken Schaumstoffmatten, was zu einem erheblich schnelleren Spiel führte. Durch diese Entwicklung der griffigeren Noppen-Innen-Beläge kam der Topspin nach Europa. Anfang der 1960er Jahre war Erich Arndt erster deutscher Spieler, der diesen Schlag beherrschte. In den folgenden 30 Jahren kamen nahezu alle Weltmeister aus Asien. Zu Beginn der 1980er Jahre konnten die Europäer mit Hilfe neuer Techniken (Frischkleben) aufholen. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich das Tischtennis nur noch geringfügig.

Nunmehr fand Tischtennis auch als Wettkampfsport immer mehr Zuspruch. Nach der Gründung nationaler Verbände war es dann an der Zeit, einen internationalen Dachverband zu konstituieren – die Internationale Tischtennisföderation „ITTF“.

Eine Maßnahme dieser neuen Institution war die Durchführung einer internationalen Meisterschaft, in diesem Fall einer Europameisterschaft. Aufgrund einer unerwartet großen Nachfrage – auch von Spielern außereuropäischer Nationen – wurde aus der EM kurzum eine Weltmeisterschaft.

Auch in den letzten 15 Jahren gab es neue Trends und Regelungen. Noppen-Außen-Beläge führten zu Leistungssprüngen und wurden/werden in ihrer Konfiguration reglementiert. Inzwischen besteht ein Spiel aus 3 Gewinnsätzen mit je mindestens 11 Gewinnpunkten (anstatt 2 Gewinnsätzen mit 21 Gewinnpunkten), wobei das Aufschlagrecht nach jeweils 2 Gewinnpunkten wechselt (anstelle 5 Gewinnpunkten). Der Ball hat nun einen Durchmesser von 40 mm statt zuvor 38 mm. Letztere Regelung hat den Zweck, das Spiel zu verlangsamen. Unlängst wurde das so genannte „Frischkleben“ verboten. Insgesamt betrachtet sollten die Neuerungen dem Tischtennissport zu mehr Medienpräsenz verhelfen.

Jüngst wurde in den oberen Spielklassen der „neue“ Plastikball eingeführt. Die TT-Rangliste sorgt für mehr Transparenz bei den Mannschaftsaufstellungen und eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den Spielern und Vereinen.

Seit Ende der 1970er Jahre ist China, wo das Rückschlagspiel bereits vor vielen Jahren zur Volkssportart Nummer eins avanciert war, dominierend im internationalen Spielgeschehen. Doch auch in Stutensee zählt Tischtennis zu den führenden Hallensportarten ...

 

Quo vadis, Tischtennis?

Obwohl Tischtennis zu den attraktivsten Sportarten in Deutschland zählt, fristet die Kunst mit dem kleinen Zelluloidball in den Medien ein absolutes Schattendasein. Während in der „Sportschau“ früher regelmäßig über verschiedene Sportarten berichtet wurde, regiert heute fast ausschließlich der sog. „König Fußball“. Selbst bei TT-Großereignissen, wie Welt- und Europameisterschaften oder Olympiaden, erscheinen nur kurze Berichte in Nischensendern. Dabei ist Deutschland die zweitstärkste TT-Nation hinter den übermächtigen Chinesen:

Deutschlands Tischtennis-Herren sind zum achten Mal Team-Europameister (2019). Timo Boll und Co. gewannen ihr Endspiel in Nantes (Frankreich) gegen Portugal deutlich – und stellten einen Rekord auf.
Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska bezwangen am Sonntag (08.09.2019) Portugal mit 3:0. In der Neuauflage des Finals von 2017 hatte Ovtcharov die deutsche Auswahl in 3:0 Sätzen gegen Marcos Freitas in Führung gebracht. Die weiteren Punkte holten Einzel-Europameister Boll gegen Joao Monteiro (3:1) sowie Franziska gegen Tiago Apolonia (3:0).
Die deutschen Stars verloren bei ihren fünf Vor- und K.o.-Runden-Spielen in Nantes kein einziges Match – das ist in der mehr als 60-jährigen EM-Historie ein Novum. Auch das Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich hatte die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf am Vortag mit 3:0 gewonnen.
Titelverteidiger Deutschland stand bereits zum zehnten Mal nacheinander im Endspiel einer Team-EM. 2014 verloren Boll und Co. das Finale gegen Portugal mit 1:3. 2017 gelang mit 3:0 die Revanche.
Bei den Damen verteidigte Rumänien seinen Titel. Die Europameisterinnen von 2017 gewannen das Endspiel gegen Portugal mit 3:0. Mitfavorit Deutschland war im Viertelfinale mit 2:3 an den Portugiesinnen gescheitert.

Ma Long ist zum dritten Mal in Folge Tischtennis-Weltmeister. Im Finale der Einzel-WM 2019 besiegte er einen Schweden. Mit zwölf Titeln ist Ma Long jetzt erfolgreichster Chinese bei einer WM.
Chinas Olympiasieger Ma Long hat bei der Tischtennis-WM in Budapest 2019 als erster Spieler seit 54 Jahren den „Hattrick“ im Herren-Einzel geschafft.
Am Sonntag, dem 28.04.2019 besiegte der Weltranglistenelfte Schwedens fünf Plätze tiefer notierten Überraschungsfinalisten Mattias Falck 4:1 und holte seinen dritten Titel nach 2015 und 2017. Für Ma bedeutete der Erfolg im ersten nicht-chinesischen WM-Finalduell seit 16 Jahren das insgesamt zwölfte WM-Gold seiner Karriere. Am Samstag hatte er bereits mit seinem Teamkollegen Wang Chuqin im Doppel triumphiert.
Der 30-Jährige löst den elffachen Titelgewinner Wang Liqin als erfolgreichsten Chinesen in der 93-jährigen WM-Historie ab. Vor Ma hatte zuletzt sein Landsmann Chuang Tse-Tung von 1961 bis 1965 drei WM-Triumphe im Einzel in Serie feiern können.
Europameister Timo Boll hatte in Ungarn für sein Achtelfinale wegen einer fiebrigen Viruserkrankung absagen müssen.

Am Ende der Team-WM 2018 in Halmstad (Schweden) lief alles wie immer. Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft spielte eine herausragende Team-Weltmeisterschaft – und war im Endspiel gegen den großen Favoriten China chancenlos. Ohne den angeschlagenen Dimitrij Ovtcharov unterlagen Timo Boll, Ruwen Filus und Bastian Steger dem Olympiasieger im Finale mit 0:3. Für die deutsche Mannschaft war es bereits die vierte Niederlage in einem WM-Finale gegen China nach 2010, 2012 und 2014. Die Chinesen feierten in Halmstad ihren neunten WM-Titel in Serie und den 21. WM-Titel insgesamt. Gleich zum Auftakt dieses Finales verlor der Weltranglisten-Zweite Boll (Borussia Düsseldorf) gegen den Einzel-Weltmeister Ma Long in 0:3 Sätzen. Auch der für Ovtcharov ins Team gerückte Filus (TTC Fulda-Maberzell) war danach gegen den Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong chancenlos (0:3). Franziska (1. FC Saarbrücken) holte beim 1:3 gegen Xu Xin wenigstens einen Satz für das deutsche Team.

Timo Boll bastelt unverwüstlich an seiner eigenen Legende: Der 37-Jährige krönte sich bei der 37. (Einzel-)EM 2018 in Alicante (Spanien) mit seinem siebten Einzeltitel beinahe aus dem Stand zum ältesten Champion der 60-jährigen EM-Historie. Zugleich verhalf der EM-Rekordsieger 20 Jahre nach seinem ersten EM-Auftritt der deutschen Mannschaft zur erfolgreichsten Bilanz in der Geschichte der Titelkämpfe. Im Finale besiegte Boll Bundesliga-Profi Ovidiu Ionescu (Rumänien) vom Post SV Mühlhausen mit 4:1. Bolls insgesamt 18. EM-Gold (weitere sechs mit der Mannschaft und fünf im Doppel), trotz eines Bandscheibenvorfalls im Sommer und einer monatelangen Turnierpause, war für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) der dritte Titel in Spanien. Nach dem ersten Mixed-Erfolg für ein DTTB-Paar seit 1978 durch Ruwen Filus/Han Ying triumphierte auch das Damen-Doppel Kristin Lang/Nina Mittelham.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) haben die deutschen Tischtennis-Männer ihre letzte Medaillen-Chance genutzt und Bronze geholt. Der angeschlagene Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Bastian Steger gewannen im Spiel um Rang drei gegen Südkorea mit 3:1. Es ist die dritte Olympia-Medaille für die Auswahl von Bundestrainer Jörg Roßkopf. 2012 in London hatte das Team ebenfalls Bronze geholt, 2008 in Peking war es die Silbermedaille.
Sehr erfreulich ist, dass der Tischtennis-Routinier Timo Boll für die Eröffnungsfeier zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro zum deutschen Fahnenträger gewählt wurde. Er erhielt von den Fans und Athleten die meisten Stimmen. Etwa 300.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. „Ich freue mich unheimlich auf den morgigen Abend und bin einfach nur stolz. Danke an alle, die mich gewählt haben und mir das Vertrauen schenken, die Fahne zu tragen. Selbst als Tischtennisspieler sollte ich das irgendwie schaffen“, so Boll am Tag vor der Eröffnung. Michael Vesper, Chef de Mission, betonte: „Timo Boll ist als Fahnenträger ein hervorragender Repräsentant der Deutschen Olympiamannschaft, hinter dem sich unsere Athletinnen und Athleten sehr gern versammeln werden. Erfolgreich und zugleich bescheiden und vor allem absolut fair, dafür steht Timo mit seiner ganzen Persönlichkeit.“ Ein kurzes Video dazu sehen Sie hier.
Bei den Paralympics 2016 in Rio haben die Tischtennis-Spieler Thomas Schmidberger und Thomas Brüchle im Mannschafts-Wettbewerb Silber gewonnen. Das Weltmeister-Duo verlor im Finale gegen China mit 1:2. Im Doppel siegten die Rollstuhl-Athleten gegen Panfeng Feng und Ping Zhao mit 3:0 (11:9, 11:8, 11:5). Die anschließende Neuauflage des Einzelfinals verlor Schmidberger erneut mit 0:3 (5:11, 9:11, 4:11) gegen Feng. Im entscheidenden Duell unterlag Brüchle mit 2:3 (11:9, 11:6, 8:11, 9:11, 5:11) gegen Xiang Zhai, nachdem er mit 2:1 Sätzen 9:6 Punkten vorn gelegen hatte. Insgesamt konnten die Deutschen vier Silbermedaillen erkämpfen.

An internationale Turniere, zu denen Sportler aus der ganzen Welt anreisen, ist wegen der Corona-Krise weiterhin nicht zu denken. Somit ist es keine Überraschung, dass der Tischtennis-Weltverband seine Spielpause um einen weiteren Monat verlängert hat. Ursprünglich hatte man ITTF-Veranstaltungen bis Ende Juni 2020 aussetzen wollen, im Mai wurde die Frist auf Ende Juli verschoben. Nun wird man bis Ende August auf internationale Turniere verzichten müssen.

Olympische Spiele in Tokio auf 2021 verschoben

Die Olympischen Spiele in Tokio (Japan) werden nicht wie geplant vom 24. Juli bis zum 09. August 2020 stattfinden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschloss am Dienstag (24.03.2020), dass die Spiele wegen der Corona-Pandemie nun spätestens im Sommer 2021 ausgetragen werden sollen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.
„Den Zeitrahmen haben wir noch nicht diskutiert. Es ist ein schwieriges Puzzle mit vielen Teilen“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Als Grund für die beschleunigte Entscheidung zu einer Verschiebung nannte Bach die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise auf mehreren Kontinenten. So gebe es „alarmierende Zahlen in Südamerika und Ozeanien“.
Nach Angaben der Gouverneurin der Präfektur Tokio, Yuriko Koike, sollen die Wettkämpfe in einem Jahr weiter als „Tokio 2020“ bezeichnet werden. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe erklärte, dass er und die Organisatoren in Tokio um eine Verschiebung gebeten hätten. „Ich habe vorgeschlagen, die Spiele um ein Jahr zu verschieben, und Präsident Bach hat dem zu 100 Prozent zugestimmt“, so Abe.
Auch die Paralympischen Spiele, die vom 25. August bis 06. September 2020 ausgetragen werden sollten, werden auf 2021 verschoben.

Team-WM in Südkorea auf nächstes Jahr verschoben

Am 23. Juni 2020 tagte der ITTF-Exekutivausschuss, um die aktuelle Situation des internationalen Tischtennissports inmitten der COVID-19-Pandemie zu erörtern. Nach Erhalt eines umfassenden aktualisierten Berichts der Task Force steht nun fest, dass die Team-WM in Busan (Südkorea), die nach der Absage für Ende März dieses Jahres vom 27. September bis 04. Oktober 2020 hätte stattfinden sollen, nun erneut verschoben wird. Das Turnier wird in den ersten Monaten des Jahres 2021 über die Bühne gehen.
Am 10.07.2020 hat die ITTF Neuigkeiten zum eigenen Turnierkalender preisgegeben. In einer Pressemitteilung gab der Weltverband bekannt, dass die ursprünglich für März 2020 geplante WM in Busan nun endgültig um fast ein Jahr verschoben wird und vom 28. Februar bis 07. März 2021 stattfinden soll. Abhängig von den sich stetig ändernden Reisebedingungen sollen zudem in der zweiten Jahreshälfte 2020 „regionale“ Turniere ausgetragen werden.

Termin der Einzel-WM in den USA wird geprüft

Zudem prüft die Internationale Tischtennis-Föderation (ITTF) die möglichen Optionen für die Austragung der Einzel-WM 2021 in den USA. Jedoch werde es nicht möglich sein, die Meisterschaften an ihrem ursprünglichen Termin (17.–26. Juni 2021) auszurichten, solange die Endtermine der Veranstaltung in Busan noch nicht feststehen. Das Annual General Meeting, die ITTF-Hauptversammlung, wird dafür planmäßig am 28. September 2020 durchgeführt, aufgrund der aktuellen Gegebenheiten allerdings im Online-Format. Beim AGM wird auch über die Vergabe der Individual-WM 2023 entschieden, um die sich Deutschland mit der Stadt Düsseldorf beworben hat. Mitkonkurrent ist das südafrikanische Durban.

Verbände optimistisch: EM in Warschau findet wohl statt

Die Europäische Tischtennis-Union (ETTU) und der Polnische Verband PZTS arbeiten eng zusammen, um die Tischtennis-Europameisterschaft 2020 vom 15. bis 20. September in Warschau ausrichten zu können. Nachdem die Verantwortlichen in den vergangenen Wochen die verändernde Situation in Europa ganz genau beobachtet haben, sind sie optimistisch, dass die europäische Tischtennis-Elite in Polen zusammenkommen kann, um die fünf Einzel- und Doppeltitel auszuspielen.

Tischtennis wird Teil der European Championships 2022 in München!

Tischtennis wird 2022 in München erstmals die bisherigen acht Sportarten bei den sogenannten European Championships mit seinen kontinentalen Titelkämpfen ergänzen. Das haben die Stadt München, die ETTU und die Olympiapark München GmbH bekannt gegeben. Die weiteren Events bei der Multisportveranstaltung vom 11. bis zum 21. August 2022 in der bayerischen Landeshauptstadt sind Leichtathletik, Radsport, Beachvolleyball, Turnen, Rudern, Kanu, Triathlon und Klettern.

Sportarten wie Volleyball, Handball oder auch Eishockey locken zumindest regional deutlich mehr Zuschauer an. Durch die verhältnismäßig geringen Zuschauerzahlen bei TT-Spielen der Bundesligisten in Busenbach und Grünwettersbach sind die Vereine abhängig von Sponsoren. Nur mit deren zusätzlicher Unterstützung lassen sich mehr hauptamtlich Tätige beschäftigen, um der Sportart Tischtennis professionellere Strukturen zu verleihen.

Darüber hinaus gelingt es den TT-Vereinen nicht, Präsenz in den großen regionalen Medien BNN und „Kurier“ zu erreichen. An dieser Stelle füllt das Internet die Lücke mit dem „click-TT“ (https://ttbw.click-tt.de/), „myTischtennis“ (https://www.mytischtennis.de/) und „TiBo“ (https://www.battv.de/service/tibo-presse/tibo.html). Diese Seiten werden von aktiven Spielern regelmäßig frequentiert. Doch erreichen auch sie nicht die breite Öffentlichkeit, die wir uns für unseren Sport wünschen.

Beim TV Spöck wurde die TT-Abteilung bedauernswerterweise aufgelöst. Seit einigen Jahren nimmt die 2010 gegründete TTG Spöck neben dem TTV Friedrichstal, TTC Staffort, den TTF Spöck, dem VSV Büchig und der TSG Blankenloch als Vereine/Abteilung aus Stutensee am Spielbetrieb teil.

Geburtenrückgang, Ganztagsschule, geänderte Freizeitgestaltung und zunehmende berufliche Beanspruchung erschweren die Gewinnung neuer Spielerinnen und Spieler ebenso wie von Trainern und Verantwortlichen. Glücklicherweise liegt Stutensee in einer strukturstarken Region, in der immer wieder neue junge Familien und damit potentielle Spieler zuziehen. Dem steten Engagement unserer Jugendtrainer ist es zu verdanken, dass trotz dieser Umstände das Training und der Spielbetrieb mit den Schülern und Jugendlichen inzwischen großen Zuspruch finden.

Offizielles Regelwerk

Um allen Streitigkeiten zu entgehen, finden Sie hier das offizielle Regelwerk des Deutschen Tischtennisbundes.
Zur aktuellen Wettspielordnung des DTTB (Stand: 02. Juli 2020) gelangen Sie über diesen Link.

Selbstverständlich verfügt unsere Abteilung auch über geprüfte Schiedsrichter.

Stutenseepokal

Der Stutenseepokal

 

Der Stutenseepokal ist fester Bestandteil und immer auch ein Highlight im Jahresrhythmus der sechs Stutenseer Tischtennisvereine bzw. -abteilungen. Tischtennis zählt zu den führenden Hallensportarten in Stutensee.

Bereits zum 43. Mal wurde das Turnier im vergangenen Jahr (2019) ausgetragen. Und obwohl im Laufe der Jahrzehnte Höhen und Tiefen durchlaufen werden mussten, hat der Wettbewerb nichts von seinem Reiz eingebüßt. Es macht nach wie vor Spaß, sich mit anderen sportlich zu messen und sich mit denjenigen zu unterhalten, die man nur einmal im Jahr sieht.
In diesem Jahr muss das traditionsreiche Turnier aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Wir freuen uns schon heute auf spannende Duelle im nächsten Jahr.

Welche Entwicklung hat der Tischtennissport in den letzten 50 Jahren genommen? Während Anfang der 1960er Jahre Schläger mit Schwamm und Noppengummi weit verbreitet waren, kam durch die Entwicklung der griffigeren Noppen-Innen-Beläge von den damals führenden Japanern der Topspin nach Europa. Die erfolgreichsten europäischen Nationen waren seinerzeit die Ungarn und das vormalige Jugoslawien.

Auch in den letzten 15 Jahren gab es neue Trends und Regelungen. Noppen-Außen-Beläge führten zu Leistungssprüngen einiger Spieler und wurden/werden in ihrer Konfiguration reglementiert. Inzwischen spielt man ja auch nur noch bis 11 Siegpunkte (3 Gewinnsätze) und mit einem 40 mm Ball. Diese Regelungen sollten dem Tischtennissport zu einer größeren Medienpräsenz verhelfen.

Hier in Stutensee messen die TT-Vereine bzw. -abteilungen seit 1976 und damit fast seit Bestehen der Stadt Stutensee, alljährlich ihre Kräfte, und auch dieses Jahr wünschen wir uns wieder faire und spannende Wettkämpfe.

Es würde uns sehr freuen, wenn zahlreiche Zuschauer den Weg nach Stutensee fänden und sich durch den gebotenen Spitzensport neue Fans für die schnellste Rückschlagsportart der Welt gewinnen ließen. Kommen Sie doch in diesem Jahr als Zuschauer vorbei und überzeugen Sie sich selbst von der mitreißenden Atmosphäre!

Das letzte TT-Stutenseepokal-Turnier fand am 08. und 09. September 2018 beim VSV Büchig in Blankenloch statt. Dabei war die TSG mit einer ordentlichen Zahl an Spielern vertreten, die durchaus passable Ergebnisse erzielen konnten. Der Gastgeber dominierte klar. Zur Platzierungsliste

 

 

Rückblick 39. Stutenseepokal 2014 bei der TSG Blankenloch

 

Nachdem es seit 2008 keinen Sieg mehr beim Stutenseepokal für die TSG gegeben hatte, konnte mit Julian Lackner, erstmals seit 1996, wieder ein TSG‘ler die Konkurrenz der Jungen gewinnen.

Im reinen Blankenlocher Finale belegte Pascal Pfister nach starker Leistung Platz zwei. Zusammen holten sie darüber hinaus Platz zwei im Jungen-Doppel. Pascal konnte mit Tobias Mukkenfuß auch noch Platz zwei im Schüler-A-Doppel erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abgerundet wurde das Turnier durch die hervorragenden vierten Plätze von Markus Seeger in Herren A und Bernd Wegner in Herren C.

 

Zur Ergebnisliste

Vereinsmeisterschaften

Die Vereinsmeisterschaften

 

Einmal im Jahr (in der Regel im Sommer, kurz vor den Ferien) finden sich alle Spielerinnen und Spieler zum internen Kräftemessen in der Blankenlocher „Wettkampfarena“ zusammen. Gekämpft wird um den heißbegehrten Titel des Vereinsmeisters, welcher mit einem (Wander-)Pokal dotiert ist. Für die Plätze zwei bis vier gibt es immerhin noch eine Urkunde. Es handelt sich um einen Einzelwettbewerb. Zu Beginn des Turniers steht eine Gruppenphase mit ausgelosten Gruppen, wobei jeweils ein Gruppenspieler anhand der Vorjahresplatzierung gesetzt ist. Die Anzahl der Gruppen hängt von der Zahl der Teilnehmenden ab. Innerhalb der Gruppen tritt dann jeder gegen jeden an. Daran schließt sich die nervenaufreibende K. o.-Runde bis hin zum großen Finale an. Das Turnier verspricht immer wieder spannende Matches – denn geschenkt bekommt man den Titel gewiss nicht.

Bei allem Siegeswillen soll aber auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. Für die Verpflegung zur Erhaltung der Fitness ist daher immer bestens gesorgt.
Selbstverständlich sind auch Angehörige und Freunde herzlich eingeladen, um ihre Favoriten kräftig anzufeuern.

Amtierender Vereinsmeister (2019): Markus Seeger

Die letzten Vereinsmeisterschaften fanden am Freitag, dem 19.07.2019 um 20:00 Uhr statt.

Faschingsturnier

Das Faschings-Schlafanzugs-Vesperbrett'les-Turnier

 

Weil in der fünften Jahreszeit stets ein buntes Treiben herrscht, machen die Narren auch vor der Blankenlocher Tischtennisabteilung nicht Halt. Da darf kurz vor den Ferien unser obligatorisches Faschings-Schlafanzugs-Vesperbrett'les-Turnier nicht fehlen. So wird uns nämlich nach weit über 35-jähriger Tradition die Ausrüstung abgeluchst. Die närrischen Langfinger entwenden immer wieder unsere Tischtennisschläger und -bälle sowie die Trainingsanzüge. Deshalb müssen wir uns mit aus Sperrholzplatten ausgesägten "Schlägern" – den sogenannten Vesperbrett'len – und kleinen Bällen (38 mm), die das ganze Jahr über wohlbewacht werden, sowie Schlafanzügen behelfen.

Das Turnier wird – seit mehreren Jahren auch unter den Jugendlichen – als Doppelwettbewerb mit gelosten Paarungen ausgetragen und am Ende winkt dem Siegerpaar sogar ein (Wander-)Pokal. Die Zählweise entspricht derjenigen in der Verbandsrunde.

Hierzu sind alle aktiven und passiven Mitglieder sowie deren Angehörige herzlich eingeladen. Die Beteiligung ist regelmäßig – sehr zu unserer Freude – groß. Insbesondere bei unseren Kids kommt das Spektakel gut an.
Den passenden Rahmen bilden die bunte Dekoration rund um die Halle und die Klänge der größten Faschingsschlager. Darüber hinaus muss natürlich niemand hungern und schon gar nicht auf dem Trockenen sitzen. Die Kostümierung der Besucher schließlich rundet das Event ab.

Wir freuen uns schon auf das nächste Faschings-Schlafanzugs-Vesperbrett'les-Turnier!

amtierendes Sieger-Doppel (2018): Burkhard Kolb & Klaus Kammerer

Links

Hier finden Sie eine Liste nützlicher weiterführender Links rund um das Thema Tischtennis:

Daten, Statistiken & Mehr

click-TT TTBW

Dies ist die neue click-tt-Startseite von Tischtennis Baden-Württemberg nach der Verschmelzung des SbTTV und des TTVWH. Die bisherige gemeinsame Startseite click-TT BW (ttvbw.click-tt.de), bei welcher auch der BaTTV dabei war, existiert in dieser Form nicht mehr.
Stattdessen hat der BaTTV nun eine eigene click-tt-Startseite (click-TT Baden) eingerichtet, welche unter battv.click-tt.de zu finden ist.
click-TT ist das Internetportal des Badischen Tischtennisverbandes bzw. das gemeinsame Internetportal der Tischtennisverbände Südbaden und Württemberg-Hohenzollern. Die Seiten dienen als Kommunikationsplattform und zur Ergebniserfassung für Spieler, Vereine und Verband.

Derzeit stehen folgende Informationen zur Verfügung:

Spielklasseneinteilung, Spielpläne und Tabellen; Mannschaftsmeldungen, Bilanzen und Staffelranglisten; Vereinssuche im Bereich der drei baden-württembergischen Verbände Baden, Südbaden und Württemberg-Hohenzollern.

myTischtennis

myTischtennis.de ist Deutschlands größtes Tischtennis-Online-Portal. Individuelle Datenauswertungen und Statistiken zu jedem registrierten Spieler machen das System einzigartig und bieten eine komplett neuartige Plattform für Tischtennis-Begeisterte. Aber auch News aus der Tischtennisszene sind hier zu finden. Das Portal steht für schnelle, umfassende und qualitativ hochwertige Berichterstattung zu allen Themen des Tischtennissports und versorgt seine Nutzer individuell, multimedial und exklusiv mit allen Zahlen und Fakten rund um das eigene Spiel. Hier wächst die größte Tischtennis-Community aus Spielern, Trainern und Fans zusammen.

Stutenseer Sporthallen

Überblick über die einzelnen kommunalen Sportstätten in Stutensee mit Adressen, Belegungsplänen, Hallenordnung etc.

• Tischtennis-Store Nordbaden

Wenn es um den Erwerb von Ausrüstung geht, empfehlen wir, sich an unseren Kooperationspartner vom ASV Grünwettersbach zu wenden. Beim TT-Store Nordbaden in Grünwettersbach gibt es nicht nur die Möglichkeit, Material einzukaufen, sondern auch die Gelegenheit, dieses gleich vor Ort unter professionellen Bedingungen (Bundesligabedingungen, u. a. roter Boden) kostenlos zu testen. Die Materialberatung ist selbstverständlich inklusive. TSG-Mitglieder erhalten zahlreiche Vergünstigungen!

tt-store Nordbaden
Manuel Winter
Thüringerstraße 11
76228 Karlsruhe

Tel.: 0176 / 656 068 90
E-Mail: gruenwettersbach@tt-store.de

Verbände

Badischer Tischtennis-Verband mit TiBo!, dem offiziellen Onlinemagazin des BaTTV

Der 1946 gegründete Badischer Tischtennis-Verband e. V. ist ein Landesverband des Deutschen Tischtennis-Bundes mit Sitz in Leimen. Er hat etwa 19.000 Mitglieder in 290 Vereinen (Stand: Juli 2020). Die Grenze zum ehemaligen Südbadischen Tischtennis-Verband lag zwischen Malsch und Muggensturm. Er leitet den Spielbetrieb für die Verbandsklasse und Verbandsliga. Der Verband ist in 9 Tischtennisbezirke eingeteilt: Bruchsal, Buchen, Heidelberg, Karlsruhe, Mosbach, Pforzheim, Rhein-Neckar, Sinsheim und Tauberbischofsheim.

Deutscher Tischtennis-Bund

Der Deutsche Tischtennis-Bund e. V. (DTTB) ist die Spitzenorganisation des deutschen Tischtennissports mit Sitz in Berlin. Er wurde am 08. November 1925 in Berlin gegründet und ist heute der elftgrößte deutsche Spitzensportverband. In ihm sind als Mitglieder die 18 deutschen Landes- bzw. Mitgliedsverbände zusammengeschlossen, denen wiederum 9.100 Vereine (Stand: Juli 2020) und gut 555.000 aktive Mitglieder (Stand: Juli 2020) angehören. International zählt der DTTB zu den größten Mitgliedern der Europäischen Tischtennis Union (ETTU) und der Internationalen Tischtennis Föderation (ITTF), die weltweit insgesamt über 164 Millionen Aktive zählt; zudem wird die Zahl der Hobby-Spielerinnen und -Spieler auf 250 Millionen geschätzt. Laut Satzung verfolgt der DTTB gemeinnützige Zwecke und wird ehrenamtlich geführt.

ETTU

Die European Table Tennis Union (ETTU; Europäische Tischtennisvereinigung) wurde am 13. März 1957 gegründet. Sie hat die Aufgabe, Tischtennisturniere auf europäischer Ebene zu veranstalten. Der Sitz der ETTU ist Wasserbillig in Luxemburg. Die Idee für eine ETTU kam 1956 in Tokio auf. Ein Jahr später beschloss die International Table Tennis Federation (ITTF), die Tischtennis-Weltmeisterschaften nur noch alle zwei Jahre durchzuführen. Daher könnte man doch in den „Zwischenjahren“ eine Europameisterschaft veranstalten...

ITTF

Die International Table Tennis Federation ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Tischtennis. Sie wurde 1926 gegründet.
Zu den Aufgaben der ITTF gehören die Überwachung des Regelwerks und die Suche nach technischen Verbesserungen. Sie richtet auch zahlreiche internationale Wettbewerbe aus, darunter seit 1926 die Tischtennis-Weltmeisterschaften. Bei diesen Weltmeisterschaften hält die ITTF ihre Kongresse ab. Auf diesen werden Anträge der Mitglieder, etwa auf Regeländerungen, beraten und beschlossen. Einmal monatlich gibt die ITTF eine Weltrangliste für Damen und Herren heraus.
Die ITTF hat 226 Mitgliedsverbände (Stand: Juli 2017). Somit ist sie der erste und bislang einzige Sportverband der Welt, der alle Länder und Territorien (viele britische Inseln verfügen über eigene Verbände, obwohl sie keine selbstständigen Staaten sind) vereint. Sitz des Verbands ist Lausanne (Schweiz).

Sponsoring

Sie möchten unsere Vereinsarbeit gerne unterstützen? Sie haben Interesse, ein starker Partner an unserer Seite zu werden? Sponsoren sind bei uns jederzeit willkommen.

Das Sponsoring wird u. a. benötigt, um die Anschaffung von Trikots zu finanzieren, für die Durchführung von Veranstaltungen oder um bei Turnieren für die Gewinner attraktive Preise ausloben zu können.

Wir bieten Sponsoren verschiedene Möglichkeiten, zu profitieren. Sie können z. B. Banner aufstellen, durch entsprechende Beflockung unserer Trikots auf sich aufmerksam machen oder werden auf der Abteilungs-Homepage sowie in der jährlich erscheinenden Mitgliederzeitschrift erwähnt. Diesbezüglich sind kaum Grenzen gesetzt. Der Einsatz dieser Werbemöglichkeiten führt zur Steigerung von Bekanntheitsgrad, Aufmerksamkeit und Sympathie für Ihr Unternehmen in Stutensee und der Region. Eine Platzierung Ihrer Marke im emotionalen Umfeld des Sports eröffnet neue Kommunikationskanäle und kann dazu beitragen, die Unternehmensziele zu erreichen.
Alles Weitere erfahren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


Ihr Ansprechpartner: Daniel Mehl (tischtennis@tsg-blankenloch.de)