Selbstbehauptung und Stressabbau | |||||
| Jugendliche von 12 bis 18 Jahren Trainer: Carsten Müller | Do | 18.00-20.00 | Sporthalle G&H-Schule | ||
| Jugendliche von 12 bis 18 Jahren Trainer: Carsten Müller | Fr | 18.00-20.00 | Vereinsturnhalle | ||
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| JKD / FMA (Progessive Fighting Systems) Trainer: Norman Kaul | Do | 20.30-22.00 | Vereinsturnhalle | ||
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| Indiaca für Jungs ab 16 Jahren Trainer: Werner Hemberle | Di | 18.30-20.30 | Sporthalle G&H-Schule | ||
| Indiaca für Jungs ab 10 Jahren (Anfänger) Trainer: Werner Hemberle | Sa | 14.00-15.30 | Sporthalle G&H-Schule | ||
| Indiaca für Jungs ab 14 Jahren Trainer: Werner Hemberle | Sa | 15.30-17.00 | Sporthalle G&H-Schule | ||
Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht: Unterschiedliche Regularien ließen Zweifel am Sinn der Teilnahme beim 3. Indiaca Junior Worldcup in Rozogi / Polen aufkommen. In Deutschland spielberechtigt, international jedoch über der Altersgrenze, musste das Team auf drei Stammspieler verzichten.
Als Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid hatten die TSG - Junioren im Mai das Ticket für das im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Highlight des Indiacasports gelöst. Trotz relativ kurzer Vorbereitungszeit gelang es, ein spielstarkes neu formiertes Team nach Polen zu entsenden. In der Altersklasse 15 – 18 Jahre stellte der Verein zwar die jüngste Mannschaft, doch die zog alle Register ihres Könnens und lieferte eine bravouröse Leistung ab.
Der Spielgemeinschaft Lugano / Schweiz ließ man nicht den Hauch einer Chance. Nach 25:12 im ersten Satz wurden die Eidgenossen in Durchgang zwei gar mit 25:6 deklassiert. Auch im Rückspiel konnten die Schweizer der TSG nicht Paroli bieten und die Punkte wurden sicher nach Hause gebracht.
Relativ chancenlos hingegen verlief das Aufeinandertreffen mit dem CVJM Bindlach, dem zweiten deutschen Vertreter. Die körperlich überlegenen Bayern ließen die TSG kaum ins Spiel kommen und gewannen den ersten Durchgang ungefährdet. In der Rückrunde steigerte sich das Team enorm und nach 20:25 musste man im zweiten Satz denkbar knapp mit 23:25 der größeren Routine Tribut zollen.
Als hartnäckiger Gegner präsentierte sich SP Klon aus Polen. In der Vorrunde setzte sich polnische Mannschaft bei ihrer knappen 22:25 - Niederlage im ersten Satz energisch zur Wehr. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zog Blankenloch jedoch deutlich davon und brachte die Punkte problemlos unter Dach und Fach. In der Rückrunde bedeutete das Treffen gegen Klon die Vorentscheidung um den Einzug ins Finale. Verbissen wurde in einem hochklassigen Spiel um jeden Punkt gekämpft, letztlich entschied die TSG glücklich aber nicht unverdient das Match mit 25:23 und 25: 22 für sich.
Damit war das Endspiel erreicht und das Team stand erneut den Bayern aus Bindlach gegenüber. Leider konnten die jungen TSG – Cracks zu keinem Zeitpunkt ihre Nervosität ablegen und mussten chancenlos mit 18:25 und 17:25 dem CVJM Bindlach den Worldcup überlassen.
Trotz der anfänglichen Enttäuschung über die verpasste Gelegenheit, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, überwog das Bewusstsein, Großartiges geleistet zu haben und wie schon vor zwei Jahren international ganz vorne dabei zu sein.
(August 2011)
